Rückschläge verarbeiten – Top 10 gegen Motivationslöcher

Wer schon eine Weile selbstständig ist, kennt bestimmt diese Momente, wo man sich fragt: „Ist das hier noch das Richtige für mich?“ „Wie lange halte ich das noch durch?“ „Was ist, wenn ich diesen Monat keinen Auftrag mehr bekomme oder ein Kunde nicht rechtzeitig zahlt?“

Die erste Krise ist da, das erste Motivationsloch erscheint riesig und die lukrative Festanstellung erscheint wieder sehr attraktiv. Ich glaube, es gibt keinen Selbstständigen, der nicht einmal an seiner Profession oder seiner Idee gezweifelt hat. Umso wichtiger ist es natürlich, auf solche Momente vorbereitet zu sein und auch Methoden zu entwickeln, sich durch diese Talsohlen durchkämpfen zu können.

Deswegen hier aus meiner Sicht effektive Methoden, wieder neue Energie und Power für das eigene Business zu entwickeln oder langfristig produktiv zu bleiben.

1. Mit Freunden und Familie über diese Probleme reden
Es ist für viele Außenstehende nicht einfach zu verstehen, welche Belastungen und teilweise Existenzängste bei Selbstständigen (z.B. auch bei mir als immer noch relativ frischem Selbstständigen) entstehen können, wenn das eigene Geschäft nicht nach Plan läuft. Wenn Freunde und Verwandte diese Problematik verstehen, kommt auch Zuspruch, Motivation und auch einfach mehr Feedback von außen.

Das eigene Umfeld muss oft für das Thema Selsbtständigkeit erst etwas sensibilisert werden. Diese Massnahme hilft mir z.B. sehr gut. Nicht umsonst wird immer wieder in „Einsteiger-Kursen“ vermittelt, dass Familie und Lebenspartner hinter der Idee der Selsbtständigkeit stehen müssen.

2. Sich erreichbare Ziele setzen und diese auch verfolgen
Viel zu oft steht man vor dem Berg und wird eingeschüchtert. Das typische Ziel eines Webworkers könnte z.B. lauten, ich möchte mit meiner Webseite genug Geld verdienen, um davon leben zu können. Wenn man dieses Ziel hat und in den ersten Monaten vielleicht mit Ach und Krach 10-50 Euro im Monat verdient, erscheinen die generierten Umsätze gering. Klar, aber es kommt hier auf die Relation an. Sofort ohne Arbeit im Netz Geld verdienen ist beispielsweise ein Ziel, dass man nicht erreichen kann und sich deswegen auch nicht setzen sollte.

Oder man möchte auf die ersten Plätze bei Google für ein bestimmtes Keyword. Und gerade, wenn man meint, einen Fortschritt gemacht zu haben, verliert man plötzlich wieder einige Plätze, die man sich in den vergangenen Wochen erarbeitet hat. Das demotiviert und suggeriert, dass man das Ziel schon wieder nicht erreicht hat. Eine Abänderung des Ziels auf: „Ich möchte testen, ob dieses oder jenes funktioniert.“ ist dagegen viel einfacher zu erreichen.

Deswegen: Einen riesigen Berg trägt man stetig und geduldig ab. (Meilen-)Stein für (Meilen-)Stein.

3. Gemeinsam einsam sein
Den ganzen Tag im Home-Office…Vor ein paar Tagen habe ich noch geschrieben, wie großartig das Home-Office ist. Aber natürlich ist nicht immer alles Gold was glänzt (3 Euro ins Phrasenschwein). So ganz ohne Feedback von außen, Mitstreiter, Wir-Gefühl geht es wesentlich schwerer, sich jeden Tag aufs Neue top zu motivieren. Deswegen sollte man sich nicht in dieser „Isolation“ fügen, sondern erst recht aktiv werden und erzählen, was man macht.

Man sollte sich regelmäßig an Aktionen beteiligen (z.B. Webmaster Friday, was ich demnächst auch gerne mal ausprobieren will), die Arbeit von anderen „Brüdern im Glauben“ beobachten und auch beurteilen und kommentieren. Kurz gesagt, aktiv werden und eine virtuelle Bürogemeinschaft schaffen. Doch virtuell aktiv werden reicht natürlich nicht: regelmäßig mit Freunden und Gleichgesinnte mittags was essen gehen, mal spazieren, Sport machen.

Ein weiterer Ansatz ist natürlich das Home-Office in die Öffentlichkeit zu verlagern, also ab ins Café, in den Park oder Co-Working.

4. Nicht nur arbeiten
Selbstständige müssen der Legende nach ja arbeiten. VIEL arbeiten. Das es dabei leicht passieren kann, dass das Privatleben in den Hintergrund tritt, brauche ich, wie ich meinen bisherigen kleinen Leserkreis einschätze, nicht mehr erzählen. Freunde fangen an zu meckern, dass man sich so selten meldet. Doch woran merkt man eigentlich, dass man zuviel arbeitet? Ich hatte eine Phase, wo ich sehr viel gearbeitet habe. Selbst im Bett noch ans Arbeiten gedacht, morgens ging der erste Griff zum Handy, um Mails und Reports zu checken. Heute frühstücke ich erst mal gemütlich, mache mich einfach in Ruhe startklar für einen produktiven Tag.

Deswegen nicht 7 Tage die Woche arbeiten. Mindestens einen Tag in der Woche frei von Arbeit halten und das auch einhalten. Man belohnt sich sozusagen für die vergangene Woche. Wichtig ist, dass man sich beim Frei machen kein schlechtes Gewissen macht. Mir geht es beim Arbeiten oft so, dass ich eigentlich auch gerne Sonntags arbeiten würde, aber das ist auch fast die einzige Zeit, wo man auch mal tagsüber entspannt Zeit mit den Liebsten verbringen kann. Soviel Zeit sollte immer sein, auch bei den versch(r)obenen Prioritäten von uns Selbstständigen.

5. Hartnäckig und geduldig sein
Gerade als Webworker braucht man unglaublich viel Geduld und Selbstdisziplin. Ich habe erst vor ein paar Tagen auf imgriff.com gelesen, dass Selbstdisziplin irgendwann zur Gewohnheit wird. So ähnlich wie mit dem Zähneputzen morgens und abends. Als Kind mag man es nicht, als Erwachsener ist es dann (hoffentlich!) selbstverständlich geworden.

Demzufolge unangenehme Aufgaben immer zur gleichen Zeit und ohne Wenn und Aber erledigen. So geht es mir zum Beispiel mit Linkbuilding. Unglaublich stupide Aufgabe, wenn man mich fragt. Aber ist halt ein regelmäßiges Todo, dass ich für mich bisher am besten mit Serien gucken nebenbei erledige.

Hartnäckig bedeutet für mich auch, dass man nicht bei den ersten Rückschlägen in Aktionismus verfällt und die Strategie sofort komplett anders ausrichtet. Das geht in den meisten Fällen schief.

6. Positiv denken, konstruktive Umgebung schaffen
Negative Gedanken können ziemlich viel Energie verschlingen. Gerade wenn es nicht so läuft, ist es wichtig, nicht alles schlecht zu reden, was man bisher geleistet hat. Es hilft definitiv, wenn man sich mit Menschen umgibt, die konstruktiv sind, motivierend wirken und gerne neue Ideen mit einem zusammen spinnen. Es gibt ja Leute, die neue Ideen generell erst mal kritisieren oder überhaupt immer nur meckern. Lustig wird es aber, wenn diese Menschen selbst nichts unternehmen, um diese Umstände zu ändern. Miesepeter halt. Diese Miesepeter um dich herum können langsam aber stetig die eigene Denkweise beeinflussen.

Zudem gewinnen Meinungen von außen gerade für „Isolierte“ im Home-Office stark an Gewicht. Wenn diese nur negativ sind, ist es klar, dass man auf Dauer zweifelt und ans Aufgeben denkt. Auch aus diesem Aspekt heraus ist ein Netzwerk an Gleichgesinnten so wertvoll. Deswegen immer reflektieren und mehrere Meinungen einholen. Wie beim Arzt.

7. Gesund leben
Ich merke es immer wieder. Da wird dann den ganzen Tag auf den Bildschirm gestarrt, zwischendurch wird kurz was zu Essen eingeschoben und dann ist der Tag auch schon irgendwie vorbei. Ein paar Tage lang kann das ja gut gehen, aber der Körper rächt sich für so einen Raubbau. Spreche da zumindest aus meiner Erfahrung. Deswegen ist es wichtig für meinen Tagesablauf und auch für mein langfristiges Wohlbefinden, dass ich regelmäßig ein bisschen Sport mache und auch mal eine Phase im Tag habe, wo ich mal so rein an GARNICHTS denke. Meditation wäre jetzt in meinem Fall übertrieben, aber so eine Art Abschalten ist es definitiv.

Jetzt bei dem schönen Wetter zum Beispiel eine Tasse guten Espresso oder Tee und Sonne tanken für ein paar Minuten auf dem Balkon oder der Terrasse. Einige in meinem Freundeskreis können das gar nicht, dieses absolute Abschalten. Und da es hier ja auch um Gesundheit geht: man wird ja nicht jünger und wir sind hier unter uns: Regelmäßige Zechtouren wirken sich nicht so super auf die Produktivität aus. Prost. =)

8. Sich Durchhänger erlauben
Wenn es um Produktivität und Selbstorganisation geht, kommt mir dieses Thema immer ein wenig zu kurz. Produktivität erhöhen, immer perfekt organisiert sein und immer alle Ziele erreichen: in einer perfekten Welt scheint das möglich. Doch es gibt auch mal Stunden / Tage, wo einfach nichts geht. Dann nicht auf Krampf versuchen, doch alles noch irgendwie zu schaffen oder Verpasstes schnellstmöglich abzuarbeiten. Der Körper und auch der Geist haben Grenzen, die man nicht regelmäßig überschreiten sollte. Das zu erkennen finde ich persönlich ziemlich schwierig. Wann ist es eher der innere Schweinehund und wann sagt der Körper, dass jetzt grade mal Schicht ist? Die Übergänge stelle ich mir jedenfalls fließend vor.

9. An Kritik wachsen
Wenn man so frisch von der Uni oder aus der Ausbildung kommt und dann mal so die Stellenbeschreibungen durchliest und dann mal das Gehalt dagegenrechnet, kann einem oft schlecht werden. Viel mehr Leistung kann man aus Absolventen wohl nicht mehr rausquetschen. Überhaupt ist der Leistungsdruck heutzutage doch gefühlt sehr hoch. Die Konkurrenten schlafen ja auch nicht. Schlafen nie. Fehlertoleranz vom Chef? Fehlanzeige. Dieses Milieu ist in meinen Augen leistungshemmend.

So passiert es nicht wenigen Berufseinsteigern, dass die Angst vor Fehlern lähmt und vor allem das Lernen stark verlangsamt. Doch das Fehler eigentlich immer auch eine Erkenntnis mit sich bringen und auch eine Chance sind, sich zu verbessern, wird immer unter den Teppich gekehrt und vielleicht auch als Schwäche abgetan. Dabei ist in meinen Augen Kritikfähigkeit, Selbstreflektion und auch die Reaktion auf eigene Fehler wichtig für die eigene Persönlichkeit. Beruflich und privat. Wie Menschen mit Kritik umgehen, ist für mich immer spannend anzusehen. An mir und an anderen.

10. Plan B
Der vielzitierte Plan B. Er sollte immer einsatzbereit in der Schublade liegen. Doch selbst wenn er da ist, stellt sich ja immer noch die Frage, wann man ihn denn nun einsetzen soll. Ich finde, dass man vor der Selbstständigkeit durchaus aufschreiben sollte und auch mit seinen Kollegen (falls es wie bei uns eine Teamgründung ist) offen darüber reden sollte, wann man ein Projekt als gescheitert betrachtet. Oder auch unter welchen Umständen man das eigene Unternehmen verkaufen würde, der so genannte Exit.

Und für mich persönlich stand z.B. schon nach kurzer Zeit der Selbstständigkeit fest, dass Selbstständigkeit an sich großartig für mich ist und auch projekt-unabhängig gesehen werden sollte. Projekte können immer mal scheitern oder nicht funktionieren. Das Leben geht weiter und das nächste Projekt wartet schon.

So jetzt bin ich an eurer Meinung interessiert. Wie geht ihr mit Rückschlägen um? Wie sorgt ihr dafür, dass ihr produktiv bleibt? Was gibt euch Energie für die Arbeit? Welche Methoden sind besonders effektiv? Freue mich wie immer auf eure Meinung!

10 Comments on “Rückschläge verarbeiten – Top 10 gegen Motivationslöcher

  1. Hey Alex,

    wiedermal ein sehr schöner Artikel den du da zusammengetippt hast. Vor allem Punkt 4.) spricht mir aus der Seele. Mittlerweile würde ich fast behaupten, „Arbeits-süchtig“ zu sein. Ich hoffe nach dem nächsten Projekt wieder mehr abschalten zu können…

    Dabei war es erst anders: Zwar hatte ich wie in Punkt 5.) beschrieben nie extreme Probleme mich auf meine selbständige Arbeit zu konzentrieren, nach 8 Stunden war aber dann auch noch genug. Mittlerweile ist es fast normal, 70 Stunden in der Woche zu kloppen… genau wie die 5 Minuten Zähne putzen am Abend… 😉

    Punkt 3.) hast du sehr schön beschrieben. Ohne die täglichen Telefonat, Skype-Chats oder Twitter-Talks würde ich wohl in meinem kleinen Home-Office verrückt werden! Für einen Aussenstehenden ist es wohl schwer zu verstehen, welche Kommunikations-Dynamik im Social Web steckt!

    Herzlichste Grüße,
    Torben

  2. Hi Torben,

    wieder mal ein schöner Kommentar. Danke!

    Finde das auch bemerkenswert, wie sehr man sich an lange Arbeitstage gewöhnen kann. Wobei es bei mir immer mal wieder schwankt. Mal macht mir ein neues Projekt so viel Spaß, dass ich ohne Probleme 10+ Stunden dran hocken kann, manchmal zieht sich so ein Tag auch mal in die Länge und ich gucke nach 5-6 Stunden schon mal ungeduldig auf die Uhr.

    Aber es ist beruhigend, nochmal zu lesen, dass man sich an vieles (auch ein hohes Pensum) durchaus gewöhnen kann.

    Was ich besonders großartig und motivierend finde ist, wenn die Arbeit sich nicht wie Arbeit anfühlt und wenn man nach einem produktiven Tag so ein wohlverdientes Feierabend-Gefühl hat. Das hatte ich in dieser Ausprägung noch nicht im Angestellten-Leben. Ist ja auch irgendwie klar, wenn man für die eigenen Ziele arbeitet.

    Schöne Grüße zurück! =)

  3. Gegen die Sorge, was wohl ist, wenn ein Kunde nicht zahlt oder einen Monat lang kein Auftrag kommt, hilft eine RÜCKLAGE.

    Sowas hatte ich vor 5 Jahren (nach zahnjähriger Selbständigkeit) auch noch nicht, aber langsam nervte es, immer nur bis zur übernächsten Miete zu denken. Damals gab mir ein Freund ein paar tausend Euro als Privatdarlehen, zinslos – die legte ich auf ein Sparkonto und zahlte sie dann per Monatsrate zurück.

    Ich genoss das Gefühl, im Fall des Falles für mehrere Monate auch ganz ohne Einkommen auskommen zu können – und gewöhnte mich nebenbei ganz easy an regelmäßige Monatsraten.
    Als der Kredit zurück gezahlt war, stellte ich den Dauerauftrag einfach nur auf ein eigenes Sparkonto um.

    Im Ergebnis hat sich mein Lebens&Arbeitsgefühl dadurch sehr verbessert. Ich arbeite sehr viel verstärkter im Bewusstsein, es nicht unbedingt zu MÜSSEN (damit die übernächste Miete kommt), sondern weils mir Freude macht.

    Ich könnte jetzt eben auch 6 Monate aussetzen und der Himmel würde mir nicht auf den Kopf fallen… angenehm!

  4. Hallo Claudia,

    danke für den guten Tipp mit dem zinslosen Privatkredit. Das ist dann in der Tat ein Glücksgriff, wenn man solche hilfsbereiten Freunde und/oder Familienmitglieder hat.
    Gerade zum Start der Selbstständigkeit ist es ja schwierig, gleich ein regelmäßiges und solides Einkommen zu generieren (hängt natürlich von der Branche ab) und eine Rücklage aufzubauen.

    Nach etwa 1 Jahr der Selbstständigkeit kann ich mittlerweile 3 Monate komplett ohne Einnahmen „aushalten“. Von daher kann ich dieses Gefühl der „Sicherheit“ gut nachvollziehen. Man arbeitet lockerer (nicht schlechter). Mein Ziel ist es wie du schon erwähntest, auch mal ein halbes Jahr lang ohne Einnahmen überstehen zu können, auch wenn ich hoffe, dass ich das nicht wirklich muss. =)

  5. Also ich muss dir in vielen Dingen recht geben. Vor allem das mit dem Sport, oder zumindest „frische Luft tanken“. Ich habe dafür extra ziemlich feste Zeiten, an die ich mich unbedingt halte. Wird es mal mehr, umso besser … 😉

    Aber diese Durchhänger sich selbst zu erlauben, fällt mir extrem schwer. Ich neige eher dazu, wenn mein Körper am Aufgaben ist, ihn für das Schwächeln noch mal extra zu bestrafen. Langfristig schadet man ihm dadurch natürlich noch wesentlich mehr.

  6. Motivationslöcher sind was fieses – aber doch kann es jeden treffen. Ich treibe dann Sport, treffe mich mit Freunden oder gehe einfach spazieren. Das hilft mir auf jeden Fall richtig gut….

  7. Das ist wirklich eine schöne Beschreibung der Probleme eines Selbständigen. Punkt 5 halte ich für wichtig, dummerweise ist es auch gleich der schwierigste Punkt. Dicht gefolgt übrigens vom gesund Leben. Es ist halt einfacher sich vor dem Computer mit Knabbereien zu versorgen, als für eine Weile in die Küche zu verschwinden und ein Menü zu zaubern.

  8. Viele dieser Punkte spiegeln phasenweise meine Selbständigkeit wieder. Seit 2003 am Ball, doch um Tore zu schiessen muss man sich wirklich an oben genannte Regeln halten. Viele denken sich: Oh er spricht mir aus der Seele. Nur viel tiefer in der Seele sitzt der innere Schweinehund. Zum Punkt „3. Gemeinsam einsam sein“ Ich habe zu diesem Thema einen Bericht eines Topbloggers gelesen und einen Vortrag gehört: Die Lösung ist ganz einfach! Obwohl im Wettbewerb, haben sich die Topblogger zusammengesetzt und ziehen nun an einem Strang. Das Team ist deshalb so erfolgreich, da man miteinander und nicht gegeneinander arbeitet.

  9. Was mir sonst auch hilft, ist selber mal ein paar Projekte machen, was einfaches, aber aus einer anderen Genre. So arbeite ich als VFX Artist und wenn mal gerade Pause ist, widme ich mich gerne dem Webdesign (deshalb bin ich aus auf dieser Seite unterwegs :D). So kann ich mich ablenken und bin dann meistens wieder ganz froh mich wieder dem Film-Genre zu widmen (einfach weil ich es besser kann und mir dadurch mehr Spaß macht).
    Das hilft mir immer 😀
    Und bei Clienten die NICHT zahlen nimmt man einfach das Projekt und gibt es als kostenloses Template raus (vielleicht noch ne Pro Version, mit mehr Features, aber kostenpflichtig). Dadurch kann der „Betrüger“ das ganze eigentlich nicht mehr nutzen, da es ja free ist :)
    Das ist immer meine Rache 😀

  10. Sehr gute Tipps, die ich als Selbstständiger auch nur unterschreiben kann. Im Idealfall wächst man an Rückschlägen und da eigene Business profitiert davon.

    Aber ich kenne das Problem natürlich auch, dass es erstmal ein Motivationsloch gibt und man kurz denkt, dass es keinen Spaß macht und man keine Lust mehr hat. Aber das ist mittlerweile kaum noch der Fall, da ich eher die Chancen sehe und nach dem Motto vorgehe: „Bei einem Rückschlag habe ich einen Weg identifiziert, wie es nicht funktioniert. Das macht es einfacher den richtige Weg zu finden“.

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